Stand: 3.11.2021

Hygienekonzept für Schul-Events im FEZ-Berlin

Dieses Dokument dient als Grundlage für die Planung von Schulprojekten im FEZ-Berlin. Es bildet einen Musterplan, der an die jeweiligen Projekte und damit einhergehenden Bedarfe individuell anzupassen ist.

Für Veranstaltungen gelten folgende Vorgaben:

  1. Grundsätzlich gelten die allgemeinen Hygieneregeln (Abstand, Hygiene, Masken, Lüften).
  2. Die Veranstaltung ist umsetzbar, sofern sich die teilnehmenden Schulen auf Stufe grün oder gelb befinden. Auf Stufe grün ist sie im Innenbereich umsetzbar, auf Stufe gelb wird sie nach Absprache mit der Schule ausschließlich im Freien durchgeführt, sofern dies möglich ist.
  3. Die Angebote werden für die Lerngruppen umgesetzt, die in der Schule gebildet werden. Auf Stufe gelb werden die Gruppen geteilt. Eine Vermischung der Kohorten ist zu vermeiden. Situationen mit Körperkontakt sind möglichst zu vermeiden.
  4. Soweit möglich, finden viele Aktivitäten im Außenbereich statt, dies gilt insbesondere für Aktivitäten mit erhöhter Aerosolproduktion (Singen, Theater, sportliche Aktivitäten).
  5. Abstand: Die Schüler*innen halten auf Stufe grün und gelb nach Möglichkeit Abstand zueinander. Es ist eine feste Sitzordnung zu bevorzugen. Auf Stufe gelb (im Außenbereich) ist außer in den Workshops der Mindestabstand von 1,5m einzuhalten. 
    Bei Aktivitäten mit verstärkter Aerosolproduktion (s.o.) ist im Innenbereich ein Abstand von 2m einzuhalten.
    Bei Präsentationen mit Gesang und/oder Blasinstrumenten ist ein Abstand von mindestens 4m zwischen den Aufführenden und dem Publikum einzuhalten.
    Workshopleiter*innen und Mitarbeiter*innen des FEZ halten den Mindestabstand möglichst durchgehend ein.
  6. Plenumssituationen: Für die Zusammenkunft mehrerer Gruppen wird der Außenbereich genutzt oder große und gut belüftete Räume im Innenbereich des FEZ. Die Gruppen werden möglichst voneinander getrennt platziert. Es gilt eine feste Sitzordnung. Bis zum Erreichen des Platzes ist eine Gesichtsmaske zu tragen. 
    Auf Stufe gelb sind gemeinsame Plenen nur im Außenbereich ohne Durchmischung der Gruppen möglich.
  7. Der Wechsel von Fachkräften wird innerhalb der Veranstaltung möglichst geringgehalten.
  8. Bei paralleler Umsetzung mehrerer Schulprojekte wird eine weitestgehende räumliche Trennung der Veranstaltungsbereiche angestrebt (Nutzen unterschiedlicher “Zähne” des FEZ, Stockwerke etc.).
  9. Maskenpflicht: Im Innenbereich des FEZ gilt außerhalb der Workshopräume die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Auf Stufe gelb besteht auch im überdachten Außenbereich Maskenpflicht sowie dann, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten wird.
    Workshopleiter*innen und Mitarbeiter*innen des FEZ tragen in den Workshops eine Maske, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unterschritten wird.
  10. Die Husten- und Nies-Etikette ist zu beachten (immer abgewandt in die Armebeuge niesen und husten). Bei Anzeichen wie Husten, Halsschmerzen, Fieber oder Atemproblemen müssen Teilnehmende zu Hause bleiben.
  11. Tests: Schülerinnen, Schüler und schulisches Personal testen sich zweimal wöchentlich, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. Sie legen im FEZ eine schriftliche Bestätigung vor, dass die Testung aller Kinder entsprechend dieser Vorgabe stattgefunden hat bzw. über den Impf- und Genesenenstatus der Teilnehmenden (je nach Dauer der Veranstaltung also ein- oder zweimal wöchentlich).
    Die Bestätigung verbleibt bei der begleitenden Ansprechperson der Schule; das FEZ dokumentiert das Vorliegen der Bestätigung.
    Die Workshopleiter*innen und Mitarbeitenden des FEZ folgen der 3-G-Regel. Falls sie noch nicht geimpft sind, testen sie sich ebenfalls mindestens zweimal wöchentlich (Schnelltest über das FEZ erhältlich)
  12. Desinfektion: Das FEZ-Berlin stellt Desinfektionsmittelspender bei Eintritt ins FEZ sowie an zentralen Punkten der Veranstaltung, an Durchgangswegen, in Toiletten etc. zur regelmäßigen Handdesinfektion bereit. Bei der Nutzung gemeinsamer Materialien hat eine Desinfektion der Hände im Vorfeld zu erfolgen.
    Nach Gebrauch werden die Materialien und genutzten Flächen von der verantwortlichen Fachkraft desinfiziert. Insbesondere Brillen, Musikinstrumente u.a. körpernah genutzte Materialien sind zwischen der Nutzung zu desinfizieren.
  13. Dokumentation: Für die Veranstaltung besteht eine Dokumentationspflicht der Anwesenden (Namen, Anschriften und Telefonnummern sowie die jeweilige Besuchszeit); die Daten sind vier Wochen lang aufzubewahren und dann zu entsorgen. Die Dokumentation beinhaltet die täglich zu aktualisierende Teilnehmendenliste. Sie wird von der Projektleitung in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften sichergestellt. Da es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, wird die Teilnehmendenliste von der Ansprechperson an der Schule bis vier Wochen nach der Veranstaltung verwahrt, sodass ggf. umgehend eine Vorlage beim Gesundheitsamt möglich ist.
  14. Lüften: Es erfolgt regelmäßig eine gründliche Durchlüftung im Innenbereich, sofern dieser genutzt wird (in der Pause und während der Veranstaltung, mindestens alle 30 Minuten). Für die Durchlüftung ist das Fenster vollständig zu öffnen und eine Luftabzugsmöglichkeit über mehrere Minuten sicherzustellen.
    Bei verstärkter Aerosolproduktion erfolgt eine Lüftung mindestens im 15-Minuten-Takt (Singen, Bläsergruppen).
  15. Schwimmveranstaltungen: Beim Duschen und in den Umkleiden ist auf eine ausreichende Belüftung zu achten.
  16. Crowd-Management: Die Anzahl der Personen, die an einem Workshop teilnehmen, richtet sich nach der verfügbaren Raumfläche; diese ist immer ausreichend groß zu veranschlagen. Verstellte Flächen sind von der Gesamt-Raum-Quadratmeterzahl in Abzug zu bringen. Pro Teilnehmer*in müssen 3 qm zur Verfügung stehen.
  17. Kontrollmaßnahmen: Die Lehrkräfte der beteiligten Schulen sind in der Veranstaltung präsent und kontrollieren die Einhaltung der Hygieneregeln und den Gesundheitszustand der Kinder. Sie weisen die Kinder während des Projekts und im Vorfeld auf die Hygienevorgaben hin (u.a. regelmäßiges Händewaschen und desinfizieren). Die Workshopleiter*innen und Mitarbeiter*innen des FEZ achten ebenfalls auf die Einhaltung der Hygiene.
  18. Information: Im Vorfeld verschicken die Projektleiter*innen schriftliche Informationen zu den Hygienevorgaben an die Lehrkräfte und weisen sie auf ihre Verantwortlichkeit für die Einhaltung der Vorgaben hin. Das FEZ-Berlin informiert die Schüler*innen und Lehrkräfte darüber hinaus über Aushänge / Merkblätter / Flyer an Eingang, Toiletten u.a. relevanten Bereichen vor Ort.