Stand: 19.9.2020

Hygienekonzept für Schul-Events im FEZ-Berlin

Dieses Dokument dient als Grundlage für die Planung von Schulprojekten im FEZ-Berlin. Es bildet einen Musterplan, der an die jeweiligen Projekte und damit einhergehenden Bedarfe individuell anzupassen ist.

1. Grundlegende Maßnahmen

  • Die Allgemeinen Hygienemaßnahmen sind einzuhalten (AHA-Regel; Abstand – Hygiene – Alltagsmasken).
  • Im gesamten FEZ-Berlin ist das Abstands-Gebot von 1,5 m einzuhalten, sowohl in den Gängen und im Außenbereich als auch in den Kursangeboten. In Absprache mit der jeweiligen Schule kann der Abstand zwischen den Kindern entsprechend der Verordnung der Senatsverwaltung aufgehoben werden.  
  • Die Husten- und Nies-Etikette ist zu beachten (immer abgewandt in die Armebeuge niesen und husten).
  • Soweit möglich, finden viele Aktivitäten im Außenbereich statt.
  • Es erfolgt regelmäßig eine gründliche Durchlüftung im Innenbereich, sofern dieser genutzt wird (in der Pause und während der VA, mindestens alle 30 Minuten). Für die Durchlüftung ist das Fenster vollständig zu öffnen und eine Luftabzugsmöglichkeit über mehrere Minuten sicherzustellen.
  • Aktivitäten mit erhöhter Aerosolproduktion sind im Innenbereich zu vermeiden (kein Singen, Theater oder sportliche Aktivitäten)
  • Kindern, die aufgrund der eigenen Gefährdung oder der ihrer Angehörigen von zu Hause aus mitwirken sollen, wird eine Teilnahme per Zuschaltung ermöglicht.
  • Bei Anzeichen wie Husten, Halsschmerzen, Fieber oder Atemproblemen müssen Teilnehmende zu Hause bleiben.


2. Schutzkleidung

  • Im Innenbereich des FEZ gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • In den Workshopräumen sind die Kinder nach Erreichen ihres (Sitz-)Platzes und bei Einhaltung des Abstands von der Maskenpflicht befreit. Bei Aktivitäten im Freien kann auf die Mund-Nasen-Bedeckung ebenfalls verzichtet werden (je nach Regelung mit der Schule mit oder ohne Abstand).
  • Personen, die auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind von der Pflicht ausgenommen.
  • Bei entsprechenden Angeboten ist die Nutzung eines Spuckschutzes möglich.


3. Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen

  • Das FEZ-Berlin stellt Desinfektionsmittelspender bei Eintritt ins FEZ sowie an zentralen Punkten der Veranstaltung, an Durchgangswegen, in Toiletten etc. zur regelmäßigen Handdesinfektion bereit.
  • Bei der Nutzung gemeinsamer Materialien hat eine Desinfektion der Hände im Vorfeld zu erfolgen. Nach Gebrauch werden die Materialien und genutzten Flächen von der verantwortlichen Fachkraft desinfiziert.
  • “Bastelbuffets”, Grabbelkisten o.Ä. sind zu vermeiden; stattdessen ist die Arbeit mit Einweg-Kits zu empfehlen.
  • Tischoberflächen sind nach der Nutzung von der begleitenden Fachkraft zu desinfizieren.
  • Die Projektleitung sorgt dafür, dass relevante Türklinken, Treppen- und Handläufe, Lichtschalter, Computermäuse und Tastaturen mehrmals täglich desinfiziert werden.


4. Dokumentation und Ticketing

  • Für die Veranstaltung besteht eine Dokumentationspflicht der Anwesenden
  • (Namen, Anschriften und Telefonnummern sowie die jeweilige Besuchszeit); die Dokumentation der teilnehmenden Kinder wird wie bei anderen schulischen Veranstaltungen von den Lehrkräften sichergestellt.
  • Die Projektleitung dokumentiert die Daten der Begleitperson der beteiligten Schulen, um die Namen und Adressen bei Bedarf unmittelbar abfragen zu können. Sie bewahrt die Daten der Lehrkraft vier Wochen lang auf und entsorgt sie anschließend.
  • Die Dokumentation durch die Lehrkraft beinhaltet Namen, Adressen und Telefonnummern der Teilnehmenden.


5. Crowdmanagement

  • Die Anzahl der Teilnehmenden richtet sich nach der verfügbaren Raumfläche; verstellte Flächen sind von der Gesamt-Raum-Quadratmeterzahl in Abzug zu bringen. Pro Teilnehmer*in müssen 3 qm zur Verfügung stehen.
  • Innerhalb der Veranstaltungen wird mit den kleinen, festen Kontaktgruppen (epidemiologischen Gruppenverbänden) gearbeitet, die in den Schulen gebildet wurden (z.B. Schulklasse).
  • Für die Zusammenkunft mehrerer Gruppen ist vorzugsweise der Außenbereich zu nutzen; Im Innenbereich darf sie 45 Minuten nicht überschreiten; es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes.
  • Die Durchmischung von Gruppen ist zu vermeiden (Bilden von Sitzblöcken, Minimieren von Plenumszeiten).
  • Der Wechsel von Fachkräften und Räumen ist möglichst gering zu halten.
  • Neben der räumlichen ist eine zeitliche Entzerrung möglich, indem die Nachmittage für Lernangebote mitgenutzt werden.
  • Zu- und Abgänge zu Veranstaltungen sind so zu organisieren, dass ein möglichst kontaktfreier Weg durch das FEZ-Berlin gegeben ist.
  • Bei paralleler Umsetzung von Schulprojekten ist eine weitestgehende Abgrenzung/räumliche Trennung der Veranstaltungsbereiche umzusetzen (Nutzen unterschiedlicher “Zähne” des FEZ, Stockwerke etc.).
  • Das FEZino darf mit jeweils zwei epidemiologischen Kontaktgruppen genutzt werden (s.o.).


6. Information

  • Zu Beginn der Veranstaltung erfolgt ein Briefing der Teilnehmenden durch den Veranstalter bzw. die von ihm beauftragten pädagogischen Fachkräfte.
  • Im Vorfeld verschicken die Projektleiter*innen schriftliche Informationen zu den Hygienevorgaben an die Lehrkräfte und weisen sie auf ihre Verantwortlichkeit für die Einhaltung der Vorgaben hin.
  • Das FEZ-Berlin informiert die Schüler*innen und Lehrkräfte darüber hinaus über Aushänge / Merkblätter / Flyer an Eingang, Toiletten u.a. relevanten Bereichen vor Ort.


7. Kontrollmaßnahmen

  • Die Lehrkräfte der beteiligten Schulen sind in der Veranstaltung präsent und kontrollieren die Einhaltung der Hygieneregeln und den Gesundheitszustand der Kinder.
  • Die teilnehmenden Lehrkräfte weisen die Kinder während des Projekts und im Vorfeld auf die Hygienevorgaben hin (u.a. regelmäßiges Händewaschen und desinfizieren).